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Freeletics - mit meiner allseits geliebten Aphrodite

Sorry Leute, das ich gestern nichts mehr schreiben konnte. Seit fast 3 Tagen quälen mich diese T-Rex Arme. Für alle die noch nicht wissen, was das ist: spätestens wenn ihr das erste mal Pullups (Klimmzüge) auf eurem Plan stehen habt, dann wisst ihr, was der Begriff “T-Rex Arme” bedeutet. Ihr schlaft die nächsten 2 Nächte nur noch mit angewickelten Armen, nix mit ausstrecken. Beim Autofahren haltet ihr das Lenkrad nur noch unten fest, denn alles andere merkt ihr sofort in den Ellenbogen. Schmerz, nur noch Schmerz. Oder ist das einfach ein verdammter Muskelkater? Meine Fresse, ich kann euch sagen. Nicht einfach, wenn man den ganzen Tag mit angewinkelten Armen rumrennen muss. Von den Blicken der Kollegen im Büro ganz zu schweigen.

Gestern stand Aphrodite wieder an und ich war noch platt, so richtig platt, von Zeus dem alten Sack. Aphrodite mit T-Rex Armen, dass ist porn. Aber so richtiger. Da machen Burpees gleich nochmal soviel Spaß. Ich war froh das meine Muskulatur relativ schnell warm war und damit meine Ellenbogen wieder flexibler wurden. Es hieß Gas geben. Mein Ziel: die PB vom letzten mal mit 33:07 zu unterbieten. Das man nicht mehr diese zeitlichen Sprünge wie am Anfang macht, war klar.

Die erste 50er Runde fluppte gerade so durch, die 40er war schon knackiger. Am meisten “Spaß” macht die 30er Runde. Meine persönliche Quälrunde. 30 Wiederholungen können sich ziehen. Burpees ziehen sich eh immer. Das einzige was dich da noch antreibt ist der Gedanke, die nächste Runde sind es nur je 20 und dann je 10 Wiederholungen. Ich hasse die 30er Runde! Die Pumpe läuft auf Hochtouren, wie von einem alten V8 Cadillac. Alles am rasseln und pfeifen. So, geschafft. Schwer atmend steht man da und schaut auf die Uhr. Da geht noch was mit der PB, es wird eng, aber da muss was gehen. Vollgas. Quälen und das Atmen dabei nicht vergessen.

20er fertig. Jetzt die 10er sauber durchziehen und das ohne Pause für die Schnappatmung. Bääääm, fertig. Was sagt die Zeit? Yes, I can. Wieder eine persönliche Bestzeit. Dieses mal zeigt die Uhr 31:51 an. Was ein geiles Gefühl. Total im Arsch, aber das breite Grinsen im Gesicht. Was macht eigentlich Ashley, die sich neben mir mit Aphrodite einen Zweikampf lieferte. Fertig. Zeit? 31:51 und Punktlandung. Zeitgleich, hatte ich bis dato auch noch nie mit jemanden.

Danach kurzer Platzwechsel und die Frage, was machen wir nun? Viele zogen noch ein Workout oder MAX durch. Ich vergnügte mich mit Pushup MAX. Alter Gevatter, war ich platt. 52 mehr gingen nicht in 100 Sekunden. Die Schultern waren nur noch ein einziges brennen. Dann noch Squat MAX hinterher, die gehen irgendwie bei mir immer. Fertig, geschafft und ein gutes Gefühl durchströmte einen. Ich hatte Aphrodite besiegt. Die Alte gibt auch nie auf und macht mich immer noch fertig. Langsam aber sicher wird es ein ausgewogener Kampf. Beim ersten mal Aphrodite war ich danach 2 Stunden nicht mehr ansprechbar und klinisch tot. Jetzt brauche ich vielleicht 10 Minuten kurze Erholung und weiter gehts. Es wird von Woche zu Woche, von Workout zu Workout immer besser. Das ist das tolle an Freeletics, man bemerkt schon die kleinsten Erfolge in sehr kurzer Zeit.

Danach gab es noch eine Runde alkoholfreies Bier von Ragnhild, die an dem Tag Geburtstag hatte. Danke, war super lecker und genau das richtige in diesem Moment.

Und heute? Da läßt der T-Rex in meinen Armen den Bär steppen. Mein Gott, hört denn dieser Schmerz nie auf? Werde ich meine Arme jemals wieder ausstrecken können? Auf diese und andere Fragen gibt es vielleicht in meinem nächsten Artikel eine Antwort. Denn am Wochenende begrüßt mich die gute alte “Metis” wieder. Nach der griechischen Mythologie die erste Geliebte des Zeus. Irgendwie hängen die griechischen Götter doch alle zusammen und keiner ist besser als der andere. Jeder bringt dich an dein Limit und wieder zurück. Schneller, Stärker und Ausdauernder.

"When you feel like giving up, do ten more."